Montag, 3. Oktober 2016

Halloooo. Erstmal ein Seufzer der Erleichterung. Ich habe gerade mindestens eine halbe Stunde lang versucht mich in mein Blog Konto einzuloggen. Keine Ahnung was das Problem war aber jetzt hab ich's ja geschafft. Und sorry, dass ich mich so lange nicht gemeldet hab, aber ich hatte ja angekündigt, dass das hier nicht rregelmäßiges wird.

Wie auch immer...Seit dem letzten Blog Eintrag ist etwas Zeit vergangen und es ist natürlich auch einiges passiert. Ich weiß nich mehr genau was ich das letzte Mal erzählt habe, aber ich erzähl einfach mal quer durchs Beet nich nach Zeitverlauf oder so...einfach was mir gerade so einfällt.

Freitag, den 23.09.16, sind die Kinder gekommen. Ich hab ja glaub ich Fotos von den zwei kleinsten hier hochgeladen (Onkarabile und Mothlutleng). Die beiden sind immer hier. Aber die älteren Kinder sind nur einmal im Monat am Wochenende und in den Ferien da. Im Moment sind halt Ferien und deswegen sind sie da. Fünf von den Kindern sind die Kinder von den Leuten im Dorf von Tlholego. Ich arbeite also mit deren Eltern. Pantsi, Mimmi und Scampi sind die Mädels und Khali und Kgamogelo die männlichen Vertreter der Gruppe. Kgamogelo ist der älteste von allen und der ist glaub ich zwölf. Auf jeden Fall sind die alle Freitag Mittag gekommen. ich hab die schon vorher mal an einem Nach-Hause-Kommen-Wochenende kennengelernt und war darauf vorbereitet. Die fünf Kinder plus die zwei kleinen ist nämlich ein einziger Haufen voller Energie und "Ich-Will" und "Darf-Ichs".
Freitag Abend bin ich mit den beiden anderen Freiwilligen mit Manuels Taxi nach Rustenburg gefahren um da auszugehen.wir waren zuerst in einer schwarzen Cocktailbar und dann in einer weißen afrikaans Bar. Ich teile das hier so in schwarz und weiß auf, weil das hier wirklich so ist. Zumindest in Rustenburg. In größeren Städte wie Johannesburg oder Pretoria findet man auch gemischte Clubs und Bars. Was das angeht ist Südafrika noch ziemlich hinterher. In der weißen afrikaans Bar (weiße sprechen meisten Afrikaans. Die Sprache ist dem Niederländisch sehr ähnlich) war ich zum Beispiel die einzige mit etwas Farbe abgesehen von den schwarzen Leuten die da gearbeitet haben. Ich spreche eigentlich lieber über positive Sachen, aber das ist nunmal auch ein Teil meiner Erfahrung hier. Ich hab mich auch schon mit weißen unterhalten die mir ziemlich rassistische Sachen gesagt habe. Also nicht direkt auf mich gemünzt aber halt auf ALLE schwarzen und der eine Teil meiner Familie ist nunmal auch schwarz und ich zur Hälfte auch. Aber meiner Meinung nach ist das einfach ein Ergebnis schlechter Erziehung und fehlender Bildung.
Naja auf jeden Fall war die Coxktailbar ganz cool und da war sogar live Musik. Die Bar oder der Club wo wir danach waren war ganz lustig. Die Musik war grässlich und die Leute haben sehr interessant getanzt. Aber später haben wir nette Leute kennengelernt, die auch normale Ansichten hatten.

Am Samstag den 24. 09.16, war Heritage Day. das ist ein Tag an dem man seine eigene Herkunft feiert. Man kann sich als das verkleiden was man sich fühlt. Also wenn man zum Beispiele Sestwana Vorfahren hat und man sich auch so fühlt dann kleidet man sich in den traditionellen Kleidern. Auf jeden fall waren an dem tag ungefärh 50 Leute da um Heritage Day in Tlholego zu feiern. Die Leute, die in Tlholego leben haben auch ein kleines Braai (das nennt man hier so wenn man grillt) gemacht. War wirklich sehr lecker. Die Südafrikaner wissen einfach wie man richtig grillt. Vor allem weil eigentlich immer über einem richtigen Feuer gegrillt wird.

Am Sonntag bin ich um 4:30 morgens von meinem Wecker geweckt worden. Dan, der Bruder von Paul (Paul und Steph sind die Eigentümer von Tlholego) ist an dem Tag nämlich mit uns drei Freiwilligen in den Pilanesberg Nationalpark gefahren. Und wir sind so früh losgefahren, weil man die meisten Tiere abends, nachts und früh abends sieht. Am Tag  ist es den meisten Tieren zu warm und die verstecken sich irgendwo auf einem Baum oder unter einem baum oder einem Stein oder so vor der Sonne. Um 6:20 waren wir ungefaähr da und ungefähr 5 Minuten nachdem wir in den park reingefahren sind ist direkt vor uns ein Leopard mit dem Kopf eines Wildschweins vor unserem Auto über die Strße gelaufen. das war das erste Tier, das ich gesehen habe im Nationalpark und das war echt Glück. Manchd Leute leben ir ganzes Leben lang hier und sehen nie ein Leopard! Ich konnte leider kein Foto oder video machen als Beweis, weil wir den Leoparden zuerst auch nicht gesehen haben. Und Dan hat quasi direkt vor ihm gehalten und dann ist er schnell über die Straße gerannt und in den Büschen verschwunden. Das war echt ein cooler erster Eindruck vom South African Wildlife!
Danach haben wir noch ganz viele Elefanten, Giraffen, Rhinos, Nilpferde, afrikanische Antilopen (zB Impalas - dessen Fleisch essen wir auch). Zebras, Warzenschweine und Büffel. das war echt cool. Die Tiere waren teilweise nur 5 Meter entfernt. Aber bei manchen Tieren, wie z.B. bei den Elefanten, musste man etwas aufpassen, dass man nicht zu nah kommt, vor allem weil viele Tiere gerade Babys hatten. Mittags haben wir dann in dem Center des Parks gegessen. Auf dem Weg raus aus dem Park haben wir die Löwen noch gehört aber leider nicht gesehen. Hier in Tlholego wo ich lebe kann man manchmal auch die Löwen höre, weil in der Nähe ein Löwenfarm ist.
Das war das Wochenende. In der Woche arbeite ich hier meistens im Garten oder helfe im Büro. Jetzt wo die Kinder da sind machen wir meistens auch noch was mit denen. Letztens haben wir zum Beispiel ein Schatzsuche organisiert mit Rätseln und Spuren und einem Schatz und so. Das hat echt Spaß gemacht!
Als nächstes wollen die Kinder unbedingt ein Sleepover (Übernachtung) machen. Am Mittwoch hab ich in unserem Volunteer Garden noch ein paar Beet angelegt und die Kinder wollten unbedingt helfen, also hat jetzt jedes Kind, das geholfen hat, sein eigenes Beet.

Freitag war dann Pay Day in Tlholego. Das heißt, dass alle Leute die hier arbeiten bezahlt werden. Meistens fahren die Leute dann in die Stadt um monatliche Besorgungen zu machen. Ich wollte da eigentlich auch auch mit, aber ich hatte eine Erkältung, deswegen bin ich dann zu Hause geblieben um mich etwas auszuruhen. Am Abend bin ich dann dafür aber in die Taverne gegangen. Da war an dem Abend sogar ein DJ und alle haben getanzt. Fast alle aus Tlholego waren auch da deswegen war's nochmal lustiger.

Am Samstag den 01.10.16 sind wir mit zwei Freundinnen, die in Rustenburg wohnen nach Johannesburg gefahren. Die einen von beiden hat da nämlich eine Tante die da wohnt. Das Haus war RIESIG und die hatte einfach 11 Hunde. Drei davon waren Doggen oder eine Mischung mit einer Dogge drin, also riesige Hunde! Wir wurden also von einem Dutzend Hunden begrüßt und sind dann kurz im Pool schwimmen gegangen. Danach waren wir auf einem einundzwanzigsten Geburtstag bei Duke's Burger essen. Kann ich nur empfehlen. Der Burger war sehr lecker!


Sonntag waren wir Mittags in einem Restaurant wo es tolle Smoothies gab. Ich hab mir einen Smoothie mit Lea geteilt und musste dann irgendwann aufgeben weil der einfach zu mächtig war. Der Burger hieß aber auch "Slow Death By Chocolate" da war ja eigentlich klar, dass das mächtig wird. Danach sind wir zurück nach Tlholego gefahren.

Ich versuch bald nochmal was zu den Wochen davor zu schreiben. Ich kann aber nichts versprechen.

Bis Bald,
Amira











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